PEKING – Die Zahl der Todesopfer durch einen Erdrutsch in der chinesischen Provinz Yunnan stieg am Dienstagnachmittag auf 25, als Retter gegen eisige Temperaturen und Schnee kämpften, um Dutzende vermisste Menschen zu finden.

Retter arbeiteten die ganze Nacht daran, tiefe Erdhügel an der Erdrutschstelle im Kreis Zhenxiong zu durchsuchen, berichtete China Central Television (CCTV) am Dienstag.

Laut einem Bericht des lokalen Medienunternehmens The Cover, das der Sichuan Daily Newspaper Press Group gehört, sagte ein Retter, dass die großen Maschinen aufgrund des instabilen Bodens nicht eingesetzt werden könnten.

„Wenn die Baugrube unten entladen wird, kann es sein, dass die Oberseite weiter einstürzt. Es ist schwierig, groß angelegte mechanische Arbeiten durchzuführen und es ist sehr schwierig, vor Ort zu retten“, wurde der Arbeiter in dem Bericht zitiert.

Dutzende Menschen wurden begraben und acht getötet, als am 22. Januar ein Erdrutsch eine abgelegene Bergregion im Südwesten Chinas erschütterte.
Am Montag durchsuchten Soldaten die Trümmer.AFP-Getty Images

Nach dem Erdrutsch am Montag wurden mindestens 47 Menschen aus 18 Haushalten als vermisst gemeldet, teilte CCTV mit und fügte hinzu, dass 20 dieser Menschen mittlerweile als tot bestätigt seien. 24 weitere Personen galten noch immer als vermisst, drei weitere Personen waren vom Rettungsteam gefunden worden.

Zwei Menschen seien mit Kopf- und Körperverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden, teilte die nationale Gesundheitskommission mit.

Der Erdrutsch traf gegen 5:51 Uhr (16:51 Uhr ET am Sonntag) zwei Dörfer in der südwestlichen Stadt Zhaotong und bedeckte Häuser mit brauner Bergerde am Fuße eines Hügels, berichtete CCTV.

„Der Berg ist gerade eingestürzt, Dutzende Menschen wurden begraben“, sagte ein Mann mit Nachnamen Gu, der Zeuge des Erdrutschs war, dem Staatsfernsehen in der benachbarten Provinz Guizhou. Gu sagte, vier seiner Verwandten seien unter den Trümmern begraben.

„Sie haben alle zu Hause geschlafen“, sagte er.

Laut CCTV wurden mehr als 500 Menschen aus ihren Häusern evakuiert.

Beamte sagten auf einer Pressekonferenz am Dienstag, dass der Erdrutsch an einer steilen Klippe oben auf einem Berghang ausgelöst worden sei.

By rb8jg

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